{"id":5445,"date":"2022-02-27T10:31:16","date_gmt":"2022-02-27T10:31:16","guid":{"rendered":"https:\/\/wolfgangepplenaturschutzundethik.de\/?p=5445"},"modified":"2022-07-06T09:53:20","modified_gmt":"2022-07-06T09:53:20","slug":"psychosoziale-aspekte-des-landschaftsschutzes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wolfgangepplenaturschutzundethik.de\/?p=5445","title":{"rendered":"Psychosoziale Aspekte des Landschaftsschutzes"},"content":{"rendered":"\n<h4 class=\"wp-block-heading\" id=\"eine-skizze-mit-blick-auf-schonheit-als-schlusselbegriff-des-naturschutzes\"><strong>Eine Skizze  mit Blick auf Sch\u00f6nheit als Schl\u00fcsselbegriff des Naturschutzes<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">von <strong>Rudolf Ahrens-Botzong<\/strong>*<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><strong>Vorbemerkung des Herausgebers (Wolfgang Epple)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Herrn Ahrens-Botzong bin ich dankbar f\u00fcr die in seiner Skizze formulierten Gedanken zum Naturverlust aus psychosozialer Sicht. Die weiter fortschreitende Entwertung und Zerst\u00f6rung letzter naturnaher Gro\u00dflandschaften verdient die tiefergehende Betrachtung der psychischen Auswirkungen des  drohenden umfassenden Verlustes. Die im Beitrag gereichten Fotos sind schmerzhafte Verdeutlichung, welche noch immer gro\u00dfartigen Landschaften in der Mitte Europas derzeit auf dem Spiel stehen. Sollte der Angriff insbesondere der Windkraftindustrie &#8211; wie von der Politik angek\u00fcndigt &#8211; alsbald fl\u00e4chendeckend gelingen, und sollte weiterhin ohne R\u00fccksicht auf Harmonie und Sch\u00f6nheit auch f\u00fcr Verkehrswege und Siedlung eingegriffen werden, d\u00fcrften diese Bilder alsbald nur Erinnerung sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">* <strong><em>Rudolf Ahrens-Botzong,<\/em><\/strong> Jahrgang 1944, aus Ludwigswinkel (Kreis Pirmasens), ist langj\u00e4hrig erfahrener Natursch\u00fctzer. Er war 30 Jahre BUND-Mitglied und ist dort angesichts dessen Kurs 2016 ausgetreten und in die <a href=\"https:\/\/www.naturschutz-initiative.de\"><em><strong>Naturschutzinitiative e.V<\/strong>.<\/em><\/a> eingetreten, wo er Fachbeirat f\u00fcr Landschaftsschutz ist. Er ist Gr\u00fcndungsmitgleid der<em><a href=\"https:\/\/propfaelzerwald.org\"> <strong>Initiative Pro Pf\u00e4lzerwald<\/strong><\/a><\/em> und Vorsitzender der <em><strong><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/groups\/1250859341685432\/\">Interessengemeinschaft Landschaft S\u00fcdwest (IGLSW)<\/a>&nbsp;<\/strong>.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>1.&nbsp;&nbsp;Worum geht es jetzt ?<\/strong> <\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Landschaft&#8220; ist ein traditionsreicher Begriff. Im Naturschutz konzentriert man sich heute allerdings auf Artenschutz, Biotopschutz und Biodiversit\u00e4tsschutz; hat also eine biozentrische Sichtweise. Die folgende Betrachtung nimmt bewusst eine anthropozentrische Sichtweise ein: Wir Menschen haben ein psychisch verankertes Naturbed\u00fcrfnis; Natur ist f\u00fcr uns mehr als eine physische Lebensgrundlage.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.umweltbundesamt.de\/bild\/flaechennutzung-in-deutschland\">Der Fl\u00e4chenanteil den Siedlungen, Industrie und Gewerbe, Verkehrswege sowie andere Infrastruktur in Deutschland einnehmen, betr\u00e4gt derzeit rund 17 %&nbsp;&nbsp;. Er w\u00e4chst jeden Tag um etwa 50 ha.<\/a> (1)<br>Die Landwirtschaft erfordert rund 51 % der Fl\u00e4che. Wir haben somit &#8211; zwar stetig abnehmend &#8211;&nbsp;&nbsp;noch&nbsp;<a>weite, naturnah erhaltene, nicht \u00fcberbaute&nbsp;<\/a>Landschaften !<br><br>Zum statistischen Aspekt kommt hier im Wortsinn der <em>weite <strong>Blick<\/strong> \u00fcber diese Landschaften.<\/em><br>Die Wahrnehmung vielf\u00e4ltiger Natur um mich herum &#8211; der Wegrand voll Wildblumen, eine knorrige Weide in der Wiese- diese Wahrnehmung setzt sich in die Ferne fragend fort: <em>Welche Vielfalt umg\u00e4be mich, st\u00fcnde ich auf dem Bergr\u00fccken dort dr\u00fcben, w\u00fcrde ich \u00fcber die nahe Hochfl\u00e4che wandern ?<\/em><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/wolfgangepplenaturschutzundethik.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Bild-1-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5451\" srcset=\"https:\/\/wolfgangepplenaturschutzundethik.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Bild-1-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/wolfgangepplenaturschutzundethik.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Bild-1-300x225.jpg 300w, https:\/\/wolfgangepplenaturschutzundethik.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Bild-1-768x576.jpg 768w, https:\/\/wolfgangepplenaturschutzundethik.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Bild-1-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/wolfgangepplenaturschutzundethik.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Bild-1-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Blick auf Burgruine Fleckenstein im franz\u00f6sischen Teil des Biosph\u00e4renreservates Pf\u00e4lzerwald-Nordvogesen. Foto: Rudolf Ahrens-Botzong<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wolfgangepplenaturschutzundethik.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Bild-27.02.22-um-10.34-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5473\" width=\"411\" height=\"308\" srcset=\"https:\/\/wolfgangepplenaturschutzundethik.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Bild-27.02.22-um-10.34-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/wolfgangepplenaturschutzundethik.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Bild-27.02.22-um-10.34-300x225.jpg 300w, https:\/\/wolfgangepplenaturschutzundethik.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Bild-27.02.22-um-10.34-768x576.jpg 768w, https:\/\/wolfgangepplenaturschutzundethik.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Bild-27.02.22-um-10.34-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/wolfgangepplenaturschutzundethik.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Bild-27.02.22-um-10.34-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 411px) 100vw, 411px\" \/><figcaption>Blick vom Eulenfelsen auf Eppenbrunn, deutscher Teil des Biosp\u00e4hrenreservates Pf\u00e4lzerwald-Nordvogesen. Foto: Rudolf Ahrens-Botzong<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>So erschlie\u00dfen wir uns Landschaften. <\/p>\n\n\n\n<p>Der Soziologe&nbsp;L. Burckhardt&nbsp;schreibt:&nbsp;&nbsp;<em>\u201eNicht in der Natur der Dinge, sondern in unserem Kopf ist die \u201aLandschaft\u2018 zu suchen.<\/em>&#8220;&nbsp;(2)&nbsp;&nbsp;Und der&nbsp;&nbsp;Landschaftstheoretiker O. K\u00fchne:&nbsp;<em>&#8220; Der Betrachter eignet sich die physische Landschaft an.&#8220;<\/em>&nbsp;(3).&nbsp;&nbsp;Der Philosoph&nbsp;E. Cassirer (zitiert aus&nbsp;Krois):&nbsp;<em>\u201eDas [Wahrnehmungserlebnis] ist als \u201asinnliches\u2018 Erlebnis immer schon Tr\u00e4ger eines Sinnes.\u201c<\/em>&nbsp;(4)&nbsp;Dieser Sinn kann tief in uns verankert sein, durch Pr\u00e4gungen, Erinnerungen und Gef\u00fchle:&nbsp;Hier oder an einem \u00e4hnlichen Ort war ich schon, mit meinen Eltern, dem Freund, der Freundin; wir sprachen damals \u00fcber unsere Zukunft.<br><br>Kurz: Wir deuten Landschaften! Eine Landschaft und deren Elemente k\u00f6nnen f\u00fcr uns pers\u00f6nliche, symbolische Bedeutungen haben. Der Psychologe&nbsp;Harold Lincke&nbsp;verallgemeinert:&nbsp;(5)&nbsp;<em>&nbsp;&#8222;Die Dinge reflektieren die Bedeutungen, die wir in sie hineinlegen&nbsp;&#8230; &#8222;<\/em>&nbsp;Sein Konzept des Bedeutungstr\u00e4gers:&nbsp;<br><em>&#8222;&#8230;&nbsp;&nbsp;eine Kategorie von Objekten, die ihre Bedeutung zwar erst im Laufe des Lebens \u00fcber Umwelteinfl\u00fcsse erlangen (also nicht von vornherein genetisch festgelegt sind), sich dann aber, sobald sie emotionale Bedeutung gewonnen haben, wie angeborene Objekte verhalten&nbsp;&nbsp;&#8230;&nbsp;&nbsp;&#8222;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Der Natursoziologe&nbsp;Rainer Br\u00e4mer&nbsp;erweitert diese Sichtweise:&nbsp;(6)<br><br><em>&#8220;&nbsp;Jahrmillionen lang war es f\u00fcr unsere Vorfahren vor allem diese Wirklichkeit, mit der sie sich in ihrem<\/em> <em>\u00dcberlebenskampf auseinandersetzen, ihre Sinne, F\u00e4higkeiten und Werkzeuge weiterentwickeln<\/em> <em>mussten. Auch nachdem gesch\u00fctzte Siedlungen ein begrenztes Gef\u00fchl von Geborgenheit geliefert<\/em> <em>hatten, blieb deren nat\u00fcrliche Umwelt der mit Abstand wichtigste Lebensraum des Menschen&nbsp;&nbsp;&#8230;&nbsp;&nbsp;<br>In unserer Freizeit wird aus der Restnatur also eine Art Psychotop als ausgleichendes Gegenst\u00fcck<\/em> <em>zum Technotop. Unser angestammtes Biotop hat sich so gesehen in unser Innerstes zur\u00fcckgezogen<\/em> <em>und reanimiert dort unsere eigene, evolution\u00e4r gewachsene Natur. Von ihr k\u00f6nnen wir uns offenbar<\/em> <em>nicht ohne weiteres l\u00f6sen, wie es unsere technologische Selbsterm\u00e4chtigung suggeriert. Wir brauchen sie,<br>um regelm\u00e4\u00dfig unsere nat\u00fcrlichen Batterien aufzuladen und der \u00f6konomisch gesteuerten&nbsp;Willk\u00fcr&nbsp;des Technotops standzuhalten. &#8222;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/wolfgangepplenaturschutzundethik.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Bild-27.02.22-um-10.35-1-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5475\" srcset=\"https:\/\/wolfgangepplenaturschutzundethik.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Bild-27.02.22-um-10.35-1-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/wolfgangepplenaturschutzundethik.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Bild-27.02.22-um-10.35-1-300x225.jpg 300w, https:\/\/wolfgangepplenaturschutzundethik.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Bild-27.02.22-um-10.35-1-768x576.jpg 768w, https:\/\/wolfgangepplenaturschutzundethik.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Bild-27.02.22-um-10.35-1-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/wolfgangepplenaturschutzundethik.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Bild-27.02.22-um-10.35-1-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Kranzwoog bei Dahn im deutschen Teil des Biosph\u00e4renreservates Pf\u00e4lzerwald-Nordvogesen. Foto: Rudolf Ahrens-Botzong<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Ein Aper\u00e7u m\u00f6chte ich beigeben: Beim Wandern durch die Natur begegnen uns Str\u00e4ucher, B\u00e4ume, Felsen, Quellen, Vieles das sich vom Umfeld abhebt. Manchem kommt dabei vielleicht ein Gedanke: Das sind Individuen, man kann ihnen so wieder begegnen, ihre Gestalt liegt auch nicht im&nbsp;&nbsp;&#8218;Auge des Betrachters&#8216;. Das Gestaltkonzept hat in der Psychologie Bedeutung erlangt&nbsp;(7, 8)&nbsp;. In Fortf\u00fchrung dieses Gedankens k\u00f6nnte man vermuten, zwischen Betrachter und Baum entwickle sich ein animistisches Verh\u00e4ltnis&nbsp;(9)&nbsp;. Das bekannte Lied &#8222;Mein Freund der Baum&#8220;&nbsp;(10) der S\u00e4ngerin&nbsp;Alexandra&nbsp;weist in diese Richtung.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2.&nbsp;&nbsp;Verlusterfahrung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Weite, naturnah erhaltene, nicht \u00fcberbaute Gebiete nehmen in Deutschland immer schneller ab; je Tag werden etwa 50 ha \u00fcberbaut, bis 2030 soll der &#8222;Verbrauch&#8220; auf &#8211; immerhin noch &#8211; 30 ha \/ Tag abnehmen&nbsp;(11).<br>Die damit verbundenen Verluste an Natur und an Nat\u00fcrlichkeit der Landschaftsbilder beschr\u00e4nken sich keineswegs auf die Baufelder selbst. Wildtierhabitate werden eingeengt, Hochbauten, besonders Wind-kraftanlagen, beherrschen das Landschaftsbild \u00fcber Entfernungen 10 und mehr Kilometer. F\u00fcr viele Menschen, zumal naturverbundene, bedeutet das schmerzliche Verlusterfahrung.<\/p>\n\n\n\n<p>Weshalb schmerzlich? Der Kultursoziologe&nbsp;A. Reckwitz&nbsp;erkl\u00e4rt das so:&nbsp;(12)<br><br><em>&#8222;. . .&nbsp;&nbsp;doch w\u00fcrde ich die These vertreten, dass es sich bei allen Verlusterfahrungen im Kern um einen Identit\u00e4tsverlust handelt, seien nun individuelle oder kollektive Identit\u00e4ten ber\u00fchrt. Das Verschwinden von etwas wird&nbsp;<\/em><em>immer<\/em><em>&nbsp;dann und&nbsp;<\/em><em>nur<\/em><em>&nbsp;dann als Verlust erlebt, wenn es f\u00fcr das individuelle oder kollektive Selbst schmerzhaft ist. Und als schmerzhaft wird Verlust erfahren, wenn er das Selbst beziehungsweise das positive Selbstbild besch\u00e4digt&nbsp;&nbsp;. . . &#8222;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Zusammen mit dem vorherigen Abschnitt ergibt sich sich: Unsere symbolhafte Beziehung zu naturnahen Landschaften wird ein Teil unseres Selbst &#8211; erlebbar in der Vorstellung der Bedeutungstr\u00e4ger dort oder<br>durch Begegnung mit&nbsp;&nbsp;ihnen.&nbsp;&nbsp;Realer Verlust von Bedeutungstr\u00e4gern verletzt daher unser Selbst !<br><br>Einen beachtenswerter Befund gibt&nbsp;<a href=\"https:\/\/books.google.de\/books?id=s9clBgAAQBAJ&amp;pg=PA177&amp;lpg=PA177&amp;dq=Kollektiver+Verlust&amp;source=bl&amp;ots=Q3vhXXwDB8&amp;sig=ACfU3U1lrzzUzParmuhyDVFoT0liMvBXow&amp;hl=de&amp;sa=X&amp;ved=2ahUKEwidjuHYxZv1AhUxiP0HHdpuBOg4vgEQ6AF6BAgKEAM#v=onepage&amp;q=Kollektiver%20Verlust&amp;f=false\">G. Herzog<\/a> (13):<br><br><em>&#8222;Pers\u00f6nlicher, unerwarteter Verlust geht einher mit dem Anstieg des negativen Affekts, w\u00e4hrend kollektiver<\/em> <em>Verlust eher einhergeht mit einem Verlust von positiven Affekten, einer gemeindeweiten Abnahme positiver Gef\u00fchle \u00fcber die Umwelt, Verlust von Enthusiasmus, Energie und Lebenslust.&#8220;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Folgende Annahme ist somit plausibel: <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Verluste an Natur und an Nat\u00fcrlichkeit der Landschaftsbilder&nbsp;wirken sich \u00fcber die individuellen und kollektiven Verlusterfahrungen sozialsch\u00e4digend aus. <\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/wolfgangepplenaturschutzundethik.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Bild-4a-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5467\" srcset=\"https:\/\/wolfgangepplenaturschutzundethik.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Bild-4a-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/wolfgangepplenaturschutzundethik.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Bild-4a-300x225.jpg 300w, https:\/\/wolfgangepplenaturschutzundethik.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Bild-4a-768x576.jpg 768w, https:\/\/wolfgangepplenaturschutzundethik.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Bild-4a-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/wolfgangepplenaturschutzundethik.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Bild-4a-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Blick vom Kahlenberg, Bios\u00fch\u00e4renreservat Bliesgau\/Saarland, nach Nordosten auf den franz\u00f6sischen Teil des Biosph\u00e4renreservates Pf\u00e4lzerwald-Nordvogesen. Foto: Rudolf Ahrens-Botzong<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/wolfgangepplenaturschutzundethik.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Bild-27.02.22-um-11.39-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5487\" srcset=\"https:\/\/wolfgangepplenaturschutzundethik.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Bild-27.02.22-um-11.39-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/wolfgangepplenaturschutzundethik.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Bild-27.02.22-um-11.39-300x225.jpg 300w, https:\/\/wolfgangepplenaturschutzundethik.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Bild-27.02.22-um-11.39-768x576.jpg 768w, https:\/\/wolfgangepplenaturschutzundethik.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Bild-27.02.22-um-11.39-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/wolfgangepplenaturschutzundethik.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Bild-27.02.22-um-11.39-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Vierspuriger Ausbau der B 10 bei Hinterweidenthal. Zerschneidung des Biosph\u00e4renreservates Pf\u00e4lzerwald-Nordvogesen auf deutscher Seite. Foto: Rudolf Ahrens-Botzong<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>4.&nbsp;&nbsp;Natur\u00e4sthetik<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zur Klassifizierung von Bild 5 als &#8222;naturnahes Landschaftsbild durch Schnellstra\u00dfenbau <em>zerst\u00f6rt<\/em>&#8222;, k\u00f6nnte man nun einwenden: &#8222;Die Schnellstra\u00dfe bringt doch Nutzen.&#8220;&nbsp;&nbsp;H\u00e4ufig h\u00f6rt man S\u00e4tze wie &#8222;Sch\u00f6nheit liegt im Auge des Betrachters.&#8220;&nbsp;&nbsp;(Siehe auch&nbsp;(14)) . Jedoch: N\u00fctzlichkeit und Sch\u00f6nheit sind inkommensurable Begriffe! Die \u00e4sthetische Wertsch\u00e4tzung naturnaher Landschaften ist eine \u00fcberpers\u00f6nliche, soziologisch belegte Tatsache, siehe die Quellen (2) sowie&nbsp;(15),(16).<\/p>\n\n\n\n<p>H\u00e4ufig h\u00f6rt man auch Einw\u00e4nde wie: &#8222;Von der Ortslage, vom beliebten Wanderweg aus sieht man die Windr\u00e4der doch nicht !&#8220; Das sind jedoch Fehlzuordnungen, weil <strong>Naturverbundenheit und Natursuche nicht am Rand des Blickfelds enden;<\/strong> mental hat man die Landschaft dar\u00fcber hinaus im Bewusstsein (siehe oben). Bereits das Wissen, vom Weg oberhalb s\u00e4he man den Windpark, nimmt der Gegend die Anmutung einer naturnaher Landschaft ! <\/p>\n\n\n\n<p>Aus diesen und weiteren Quellen, u. a. im Abschnitt 1 oben sowie eigener Beobachtung, schlie\u00dfe ich :<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Der Eindruck, den eine Landschaft auf uns macht, bildet sich durch das Zusammenwirken von sinnlicher Wahrnehmung, Vorpr\u00e4gung, Erinnerung und Ausdeutung.<\/strong><br><br><strong>Wir empfinden ein Landschaftsbild als harmonisch, wenn seine Elemente vielf\u00e4ltig sind, in Gruppen einander zugeordnet und durch gemeinsame Merkmale verbunden.<br>Ein harmonisches Landschaftsbild wahrt menschliche Gr\u00f6\u00dfenverh\u00e4ltnisse,<br>ist daher dem Menschen angemessen.<\/strong><br><br><strong>Es geht um N\u00e4he und Ferne, Einzelnes und Zusammengeh\u00f6rendes im Raum.<br>Es geht um geborgen sein und zugleich frei im Raum.<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Die Bezeichnungen&nbsp;&nbsp;&#8222;harmonisch&#8220;, &#8222;sch\u00f6n&#8220; , &#8222;\u00e4sthetisch&#8220; meinen in diesem Sinn dasselbe.<\/p>\n\n\n\n<p>Weitere Analysen f\u00fchrten mich zu folgendem mengentheoretischem Schema <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kennzeichen der Natur :<br><\/strong>Die Menge des Beobachtbaren ist jeweils nahezu unbegrenzt<br>hinsichtlich der Anzahl und Vielfalt an Elementen,<br>deren Formen und Gr\u00f6\u00dfen.<strong><br><br>Kennzeichen der Architektur und Technik :<br><\/strong>Die Menge des Beobachtbaren ist jeweils begrenzt<br>hinsichtlich der Anzahl und Vielfalt an Elementen,<br>deren Formen und Gr\u00f6\u00dfen.<strong><br><br>Nat\u00fcrlich entstandene Systeme einerseits,<br>architektonisch und techchnisch konstruierte Systeme andererseits<br>zeigen unter sich jeweils Selbst\u00e4hnlichkeit der Formen, jedoch nicht wechselseitig.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>W. Epple&nbsp;fasst die Situation im Hinblick auf <em>Sch\u00f6nheit<\/em> so zusammen (17)&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em><a href=\"https:\/\/wolfgangepplenaturschutzundethik.de\/?page_id=181\">&#8220; Als Ergebnis zur Betrachtung der Sch\u00f6nheit von Natur, Lebewesen und Landschaft bleibt festzuhalten:&nbsp;<strong>Sch\u00f6nheitsempfinden ist nicht in Relativismus abzuschaffen. \u00c4sthetik begleitet das Menschsein von Anbeginn an. Intuitiv und emotional mit der Sch\u00f6nheit nat\u00fcrlicher Entit\u00e4ten f\u00fcr den Naturschutz zu argumentieren, ist berechtigt.&nbsp;Die Diffamierung des \u00e4sthetischen Argumentes ist eines der Defizite speziell in der Debatte um die Verschandelung von Natur und Landschaft im Rahmen der sogenannten Energiewende.&nbsp;<\/strong>&#8222;<\/a><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Das schlie\u00dft die oben skizzierte symbolhafte Beziehung zwischen uns und der Natur, zu ihren noch weiten, naturnah erhaltenen, nicht \u00fcberbauten Landschaften ein. Wer sie missachtet, bewirkt damit wahrscheinlich&nbsp;&nbsp;gesellschaftssch\u00e4digende Verhaltensweisen der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger, schadet unserem Gemeinwesen.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p> <\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p> <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\"><strong>Literatur<\/strong>:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">(1) https:\/\/www.umweltbundesamt.de\/bild\/flaechennutzung-in-deutschland<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">(2)&nbsp;Burckhardt, L.&nbsp;,Warum ist Landschaft sch\u00f6n? , 3. Auflage, Martin Schmitz Verlag,&nbsp;<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Berlin, 2011, S. 19<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">(3)&nbsp;&nbsp;K\u00fchne, O.: Landschaftstheorie und Landschaftspraxis \u2013 Eine Einf\u00fchrung aus sozial-&nbsp;<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;konstruktivistischer Perspektive, 2. Auflage, Springer Fachmedien: Wiesbaden, 2018<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">(4)&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Krois, J. M., Problematik, Eigenart und Aktualit\u00e4t der Cassirerschen Philosophie der symbolischen&nbsp;<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Formen. In:&nbsp;Braun, H.-J.,&nbsp;Holzhey, H. und&nbsp;Orth, E. W.&nbsp;(Hrsg.): \u00dcber Ernst Cassirers Philosophie&nbsp;<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;der symbolischen Formen, 2. Auflage, Suhrkamp Verlag, Frankfurt, 2016, S. 15 ff<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Paetzold H., Ernst Cassirer &#8211; zur Einf\u00fchrung, 4. Aufl., Junius Verlag, Hamburg, 1993, S. 35 ff<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">(5)&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Lincke, H., Instinktverlust und Symbolbildung, Verlag Severin und Siedler, Berlin 1981, S. 46 f<br>und S. 186<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">(6)&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Br\u00e4mer, R.  (2018) <a href=\"https:\/\/www.natursoziologie.de\/files\/ne-recherche-02_1803241530.pdf\">Abschied von der Natur?&nbsp;Facetten einer schleichenden Naturentfremdung<\/a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">(7)&nbsp; Hehlmann W., W\u00f6rterbuch der Psychologie, 12. Aufl., Kr\u00f6ner Verlag, Stuttgart, 1974, S. 179 f<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">(8)&nbsp;&nbsp;&nbsp;Henckmann W.&nbsp;und&nbsp;Lotter K.&nbsp;(Hrsg.), Lexikon der \u00c4sthetik, Beck Verlag, M\u00fcnchen, 1992, S. 92<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">(9) Siehe&nbsp;Hehlmann, (Quelle 6), S. 19<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a href=\"https:\/\/www.google.com\/search?client=firefox-b-d&amp;q=Text+%22Mein+Freund+der+Baum\">(10) &nbsp;https:\/\/www.google.com\/search?client=firefox-b-d&amp;q=Text+%22Mein+Freund+der+Baum<\/a><br>aufgerufen am 16. 1. 2022<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">(11) <a href=\"https:\/\/www.umweltbundesamt.de\/themen\/boden-landwirtschaft\/flaechensparen-boeden-landschaften-erhalten#flachenverbrauch-in-deutschland-und-strategien-zum-flachensparen\">Umweltbundesamt 2020 Fl\u00e4chenverbrauch in Deutschland und Strategien zum Fl\u00e4chensparen<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a href=\"https:\/\/www.soziopolis.de\/auf-dem-weg-zu-einer-soziologie-des-verlusts.html\">(12)&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Reckwitz, A. (2021): Auf dem Weg zu einer Soziologie des Verlusts<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">(13) https:\/\/books.google.de\/books?id=s9clBgAAQBAJ&amp;pg=PA177&amp;lpg=PA177&amp;dq=Kollektiver+Verlust&amp;source=bl&amp;ots=Q3vhXXwDB8&amp;sig=ACfU3U1lrzzUzParmuhyDVFoT0liMvBXow&amp;hl=de&amp;sa=X&amp;ved=2ahUKEwidjuHYxZv1AhUxiP0HHdpuBOg4vgEQ6AF6BAgKEAM#v=onepage&amp;q=Kollektiver%20Verlust&amp;f=false (Seite 177; aufgerufen 16.01.2022)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">(14) <a href=\"applewebdata:\/\/125EEC2B-EB2C-49BE-AEF4-96248FD310F3#_ednref1\"><\/a><a href=\"http:\/\/wdb.fh-sm.de\/SQProverb20140506Liebenrodt\">http:\/\/wdb.fh-sm.de\/SQProverb20140506Liebenrodt<\/a><br>aufgerufen am 16. 1. 2022<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">(15) W\u00f6bse H. H., Landschafts\u00e4sthetik, Ulmer Verlag, Stuttgart, 2002<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">(16) Epple, W. (2021). Windkraftindustrie und Naturschutz. Windkraft-Naturschutz-Ethik. Eine Studie f\u00fcr die Naturschutzinitiative e.V. (NI), 544 Seiten. Verlag BoD \u2013 Books on Demand, Norderstedt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">(17) <a href=\"https:\/\/wolfgangepplenaturschutzundethik.de\/?page_id=181\"><\/a><a href=\"https:\/\/wolfgangepplenaturschutzundethik.de\/?page_id=181\">Epple, W. Ganzheitlicher Naturschutz. <\/a>Schl\u00fcsselbegriffe  des Naturschutzes I: Sch\u00f6nheit  <\/p>\n\n\n\n<p><br><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\"> <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Skizze mit Blick auf Sch\u00f6nheit als Schl\u00fcsselbegriff des Naturschutzes von Rudolf Ahrens-Botzong* Vorbemerkung des Herausgebers (Wolfgang Epple) Herrn Ahrens-Botzong bin ich dankbar f\u00fcr die &hellip; <\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"om_disable_all_campaigns":false,"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"footnotes":""},"categories":[12],"tags":[30],"class_list":["post-5445","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-nicht-kategorisiert-de","tag-landschaftsschutz"],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wolfgangepplenaturschutzundethik.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5445"}],"collection":[{"href":"https:\/\/wolfgangepplenaturschutzundethik.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wolfgangepplenaturschutzundethik.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wolfgangepplenaturschutzundethik.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wolfgangepplenaturschutzundethik.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5445"}],"version-history":[{"count":34,"href":"https:\/\/wolfgangepplenaturschutzundethik.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5445\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5915,"href":"https:\/\/wolfgangepplenaturschutzundethik.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5445\/revisions\/5915"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wolfgangepplenaturschutzundethik.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5445"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wolfgangepplenaturschutzundethik.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5445"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wolfgangepplenaturschutzundethik.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5445"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}