September 24, 2021

Über mich

Aus aktuellem Anlass:

Bereits die alte Bundesregierung hat den Naturschutz im Rahmen der Energiewende und speziell für den „beschleunigten“ Ausbau der Windkraft erheblich und gezielt geschwächt (siehe hier und unter Publikationen). Es ist zu befürchten, dass nach der bevorstehenden Bundestagswahl – folgt man den Wahlprogrammen der Parteien – die Dämme endgültig brechen. In meinem Buch zum Konflikt Windkraft-Naturschutz finden Sie eine Fülle von Argumenten, die in der öffentlichen Diskussion zu kurz kommen. Die gedankliche Engführung in den Medien geht so weit, den Menschen zu suggerieren, mit dem Ausbau der Windkraft könne der Klimawandel aufgehalten werden und zukünftig Extremwetterereignisse vermieden werden. Ich werde demnächst ein konkretes Beispiel dieser Irreführung auf der Homepage aufgreifen.

Hier geht es zum Buch zum finalen Konflikt um Natur und Landschaft:

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https://www.bod.de/buchshop/windkraftindustrie-und-naturschutz-wolfgang-epple-9783753416991

Zur Vita und Persönlichem:

Geboren 1953 in Esslingen am Neckar, verheiratet mit Anna Lena geb. Leimbach

Ab 1957 aufgewachsen zusammen mit zwei Brüdern in Rohrau, einem kleinen Dorf am nördlichen Rand des Schönbuchs im Landkreis Böblingen/Württemberg

Gymnasialzeit Schickhardt-Gymnasium in Herrenberg/Landkreis Böblingen

Studium der Biologie und Chemie an der Universität Stuttgart Hohenheim

Promotion im Fachbereich Zoologie als Max-Planck-Stipendiat, betreut von der Vogelwarte Radolfzell

Langjähriger Wissenschaftlicher Mitarbeiter und später Landesgeschäftsführer Baden-Württemberg des NABU (vormals Deutscher Bund für Vogelschutz e.V.)

Naturschutzreferent im seinerzeitigen Landesamt für Flurneuordnung Baden-Württemberg

Auftragsgutachter des ehemaligen Niedersächsischen Landesamtes für Ökologie an der Schnittstelle Naturschutz/Landwirtschaft in einem Projekt zum Wiesenvogelschutz im Landkreis Wesermarsch/Niedersachsen

Ehrenamtlicher wissenschaftlicher Beirat der Naturschutzinitiative e.V.

Unterstützer der Bundesbürgerinitiative Waldschutz BBIWS

Nunmehr seit mehr als 50 Jahren aktiv für die Bewahrung der Natur

Außerhalb meiner großen Liebe zur Natur gehört ein großer Teil des Lebens der mit der Ehefrau Anna Lena geteilten besonderen Liebe der Musik.

Aktiv: Klavier, Orgel, Saxophon, Chor…

Als junger Mann an der geliebten Kirchenorgel des Heimatortes Rohrau im Kreis Böblingen. Foto: Günter Renz

Zwei Choralbearbeitungen aus dem „Orgelbüchlein“ von Johann Sebastian Bach, gespielt ca. 1970 an der kleinen im Foto sichtbaren Kirchenorgel der Dorfkirche zu Rohrau. Die Fachwerk-Kirche wurde leider abgerissen…die Orgel hat überlebt. Originalton Johann Sebastian Bach zum „Orgelbüchlein“:
„Worinne einem anfahenden Organisten Anleitung gegeben wird, auf allerhand Arth einen Choral durchzuführen…“

Johann Sebastian Bach: „Vom Himmel hoch“ (Orgelbüchlein Choralbearb. Nr. 8)


Johann Sebastian Bach: „Gelobet seist Du Jesu Christ“ (Orgelbüchlein Choralbearb. Nr.6)

….Passiv: von gutem Pop über Weltmusik bis Jazz; in der sogenannten „klassischen Musik“ von Gregorianik über Barock bis zur Spätromantik.

Unsere erweiterte Liebe, die meine Frau und ich teilen, gehört den uns über Jahre treu begleitenden Tieren, unserem „kleinen feinen Rudel“; jahrelang gehörten Schafe und Pferde dazu, im Moment (2021) ist es (nur noch) ein Kater,

„Bernie Bernstein“: …

…und ein britischer Collie-Rüde, „Sir Duke“:

Fotos: Anna Lena Leimbach-Epple

Über viele Jahre war die Beschäftigung mit Pferden eine Freude und Leidenschaft; hier mit „Leska“, unserer Fjord-Stute, und ihrem neu geborenen Fohlen „Lara“ in den 1990er Jahren:

Foto: Christine Finckh

Die Erhaltungszucht der Moorschnucke, einer alten Schafrasse, prägte in der Freizeit die Jahre an der Nordsee; auf dem Bild ist „Wotan“, ein altdeutscher Schäferhund-Rüde bei der zärtlichen Betreuung der Lämmer zu sehen:

Foto: Christine Finckh

Die Zähmung von und Begegnung mit Wildtieren sollte in das Leben eines Verhaltensforschers gehören; zwei Bilder aus „alten Tagen“:

Mit „Charly“, dem im Rahmen der Verhaltensforschung vom Ei weg aufgezogenen Schleiereulen-Hahn:

Foto: Christine Finckh

Mit der vom neunten Lebenstag an handaufgezogenen europäischen Wölfin „Anka“:

Foto: Gerhard Bäuerle

Die direkte Begegnung und nahe Vertrautheit mit Tieren, seien es „Haustiere“ oder Wildtiere, vermittelt jene emotionale und intuitive Grundlage, die Voraussetzung mitgeschöpflichen Fühlens, Denkens und Handelns ist; in der Sprache der Tiefenökologie:

„Mitsein in der Natur“.

Die Begabung „höherer“ Tiere für Emotion, für Gefühle wie Freude, Angst, „Freundschaft“, und die Ansätze und Leistungen von Empathie und „Gedankenübertragung“ kennt jeder Tierfreund vom Umgang mit Hund und Katze…Zwei Zitate:

Gott wünscht, dass wir den Tieren beistehen, wenn es vonnöten ist. Ein jedes Wesen in Bedrängnis hat gleiches Recht auf Schutz...

Es werden mehrere Jahrtausende von Liebe nötig sein, um den Tieren ihr durch uns zugefügtes Leid heimzuzahlen!

Franz von Assisi (1182 -1226)

Ich wünsche allen Besuchern meiner Homepage beglückende – möglichst mit anderen Menschen geteilte – Begegnungen mit Tieren und mit all der unerschöpflichen Schönheit und Vielfalt der Natur.

Herzlichst

Ihr

Wolfgang Epple