Juni 1, 2020

01. Februar 2020: Katharina Schulze (GRÜNE) offenbart vollkommene Ignoranz in Sachen Mindestabstände der Windkraft

Realsatire ? Leider nein. Eine führende GRÜNE Politikerin zu den Mindestabständen für Windkraft:

Hier hilft Sich-Verschanzen hinter Schlagworten und Parolen und der gewohnte Schnellsprech nicht: Katharina Schulze, GRÜNE Spitzenfrau aus Bayern, hält das Beitrag-Foto bei Markus Lanz für eine Fotomontage. Sie weiß als Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im bayrischen Landtag so gut wie nichts von der deutschen Windkraft-Wirklichkeit, und noch weniger als nichts von den Rechtsgrundlagen, über die sie schwadroniert. Ihr ist angeblich eine Zahl gerade „entfallen“ (Min.1.36 des Videos). Welche Zahl, und wo steht die? – möchte man fragen…

Das Erschreckende und gleichzeitig Kennzeichnende an diesem Auftritt einer „Spitzenkraft“ der GRÜNEN ist die Dreistigkeit, mit der die eigene Ignoranz überspielt wird.

Das Bezeichnende und Beklemmende an diesem Auftritt ist die Tatsache, dass Frau Schulze trotz ihres so blamablen Wissenstandes mit ihren Parteigenossen und den Stimmen der Wähler aus der städtisch-grünen Bourgeoisie voraussichtlich dafür sorgen können wird, die Invasion der Windkraft auch noch in den letzten bisher unversehrten und naturnahen Teilen unseres Landes auf Kosten der Landbevölkerung zu erzwingen.

Wie wollte man mit solchen Vertretern der politischen Kaste, die in einem so ernsten Thema mit erkennbarer Verachtung der betroffenen Mitmenschen und grenzenloser Naivität agitieren, je über die Grundlagen eines umfassenden und ganzheitlichen Naturschutzes in ein ernsthaftes Gespräch kommen? Ganzheitlicher Naturschutz würde die Menschen und die Natur, die körperliche Unversehrtheit und Gesundheit und den lebenswerten Zustand ihrer Heimat im Zentrum bewegen, und darauf aufbauend Rücksicht und Respekt für das umgebende Lebendige.

Es ist einigermaßen beängstigend, dass Politikerinnen vom Zuschnitt Katharina Schulze sich anschicken, die Geschicke des Landes und seiner Menschen zu bestimmen.

Ergänzung 21. Februar 2020:

Man sollte im Zusammenhang mit dem skandalösen Auftritt Schulzes an die Energiewende-Überflüge einer weiteren, kognitiv und im Auftreten ähnlich gestrickten GRÜNEN-Frontfrau erinnern:

Annalena Baerbock, deren Kobold-Zitat bereits Legende ist (hier im Original zu sehen). Dreistigkeit überspielt auch hier Ahnungslosigkeit und macht den Zuschauer sprachlos…

In einem „Interview der Woche“ des Deutschlandfunkes vom 21. Januar 2018 hatte Bearbocks überlegene Sachkunde schon einmal eingeschlagen, diesmal zur Speicherung von elektrischem Strom; im Original: „(…) Und es ist aber so – und das ist einfach Fakt, da kommt man nicht drum herum – wir haben massiv Stromexporte. Wir exportieren ein Zehntel unseres Stroms ins Ausland, in andere Länder. Die osteuropäischen Staaten haben schon gesagt: ‚So geht das nicht weiter, ihr verstopft unsere Netze.‘ Deswegen haben wir gesagt, diese zehn Prozent Export die können wir an Kohle vom Netz nehmen. Und natürlich gibt es Schwankungen. Das ist vollkommen klar. An Tagen wie diesen, wo es grau ist, da haben wir natürlich viel weniger erneuerbare Energien. Deswegen haben wir Speicher. Deswegen fungiert das Netz als Speicher. Und das ist alles ausgerechnet. Ich habe irgendwie keine wirkliche Lust, mir gerade mit den politischen Akteuren, die das besser wissen, zu sagen, das kann nicht funktionieren. Die Bundesnetzagentur, das Bundeswirtschaftsministerium war mit dabei in den Sondierungsgesprächen, als Experten geladen, haben das durchgerechnet. Das ist machbar. (…)“

Wer glaubt, die großmäulig das Wort führenden GRÜNEN-Politikerinnen würden wenigstens aus den Reaktionen von Fachleuten lernen, täuscht sich. Auf ihrer eigenen Homepage verbreitet Baerbock Monate nach ihrem Stromspeicher-Hammer weiter Halbgares zum Thema „Netze und Speicher“. Kostprobe: „(…)Denn statt die für Stromkunden teuren, nur selten gebrauchte Reservekraftwerke im eigenen Land vorrätig zu halten, kann man in Engpasssituationen preisgünstigen Strom aus dem Nachbarland beziehen. Das nutzen vor allem die Nachbarstaaten Deutschlands, die unseren preiswerten Strom importieren. Aus deutscher Perspektive stellt die Stärkung des europäischen Energiebinnenmarktes letztlich eine Stärkung von Speicherkapazitäten dar.(…)“ 

Die naive, ja schon fahrlässig dümmliche Vorstellung von Versorgungssicherheit (Baerbock: „selten gebrauchte Reservekraftwerke“) durch zukünftigen „Stromaustausch“ mit Nachbarn wird vor dem Hintergrund, dass die Nachbarstaaten durch die Energiewende-Politik Marke GRÜN zukünftig ähnliche Probleme der Versorgungssicherheit bekommen könnten, schon heute ad absurdum geführt. Erinnert sei deshalb auch hier noch einmal an Linnemann & Vallana 2018 und die dort zitierten Bedenken des BDEW : „Der Branchenverband BDEW stellte kürzlich die Verfügbarkeit ausländischer Kraftwerke für die Stromversorgung in Deutschland in Frage und meldete, alle Nachbarländer stünden wie Deutschland selbst vor der Herausforderung, ihre Versorgungssicherheit bei steigenden Anteilen intermittierender regenerativer Kraftwerksleistung zu gewährleisten. Deutschland werde sich daher in Knappheitssituationen künftig  nur bedingt auf Lieferungen aus dem Ausland verlassen können.“

Fazit:

Bündnis90/die GRÜNEN befinden sich – erkennbar dogmatisch verhärtet – auf einem energiepolitischen Kurs, der in vielerlei Hinsicht in Natur- und Menschenverachtung mündet und einem ganzheitlichen Ansatz der Bewahrung der Lebensgrundlagen und des Naturschutzes nicht im Ansatz gerecht wird. Entweder bestehen erhebliche Wissenslücken, oder es wird bewusst und wider besseres Wissen an einer naturschädigenden Energiewende festgehalten. In jedem Falle aber besteht ein erheblicher Widerspruch zur ständig wiederholten Anmaßung der Bündnis-GRÜNEN, die „Bürger mitnehmen zu wollen“, wenn die Realität der Energiewende verweigert, fundierte Kritik systematisch ausgegrenzt und die Spaltung der Gesellschaft vertieft wird.